Veganer Milchersatz: Haselnuss-Milch

Ich konnte mich nie für die verschiedenen Milchersatz-Produkte begeistern. Dank einer Fastenwoche habe ich mich erneut mit veganen Milchalternativen beschäftigt und ein paar Rezepte ausprobiert. Und ich habe meinen Liebling gefunden. 

Auf dem Foto seht ihr zwei verschiedene vegane Milchvarianten: Hafermilch und Haselnussmilch. Die Hafermilch hat mich nicht überzeugt, auch nicht gesüßt. Die Haselnussmilch hat es dafür in sich! Ich liebe Haselnüsse in allen Variationen: als Eis, in Schokolade, im Kuchen… und jetzt auch als Milch.

Sie ist so lecker und reichhaltig, kann warm und eiskalt genossen werden und ersetzt sogar ein Frühstück. Im Sommer werde ich sie statt Eiskaffee trinken! Ich bin ein Fan!

Das Rezept:

  • 100 g gemahlene Haselnüsse (geröstet schmecken sie besser)
  • 1 Liter Wasser
  • 1 EL Haselnussmus oder Erdnussmus (ich habe auch schon beides genommen)
  • 2 Datteln (optional)
  • Je nach Geschmack 1-2 EL Apfeldicksaft oder Agavendicksaft

Alles zusammen in einen Mixer geben und einige Minuten gut mixen.

Dann durch ein Sieb (ich habe ein Mehlsieb, das sehr feinmaschig ist) in eine Schüssel seihen und abfüllen.

Den Nusstrester auf einem Backblech auf der Heizung oder dem Ofen trocknen und zum Backen oder als Parmesan-Ersatz verwenden.

Die fertige Flüssigkeit in gespülte Flaschen füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält sie sich, laut verschiedener Angaben aus dem Netz, etwa vier Tage.

So schmeckt sie am besten

Sie schmeckt pur oder mit Kakao gemischt. Aufschäumen lässt sie sich nicht so gut und in Verbindung mit Kaffee überwiegt der Nussgeschmack, das ergibt eine seltsame Mischung. Für sich allein ist sie mein ungeschlagener Favorit.

Haselnüsse ohne Plastik

Haselnüsse bekommt man im Unverpackt-Laden Oder ihr fragt mal euren Bäcker. Ich bekomme die Nüsse bereits gemahlen und geröstet bei meinem Bäcker im Nachbarort.

2 Gedanken zu “Veganer Milchersatz: Haselnuss-Milch

  1. Danke für den Tipp, das habe ich noch nicht ausprobiert. Was mich jedoch stört – die zusätzlichen Zutaten wie Apfeldicksaft oder Muss oder Datteln. Kann man es auch ohne genießen? hast du es ausprobiert? Danke!

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