CO2 kompensieren: Grüner Fußabdruck oder Greenwashing? Erfahrung mit TeamClimate

Ich bin 2011 zum letzten Mal geflogen, trinke keinen Orangensaft mehr, weil das Konzentrat aus Südamerika kommt, habe mich für eine Solaranlage an Stelle einer Ölheizung entschieden und ernähre mich vegan und vegetarisch. Und das wichtigste: Ich vermeide seit 2013 konsequent Einwegplastik! Die Frage ist: Reicht das? Weiterlesen

Aufräumen: „Wir nehmen uns zu viel vor.“

Es tut gut, in einem sauberen, aufgeräumten Zuhause zu sitzen, aber der Weg dahin ist oft von Frust gesäumt. Denn offenbar kann man auch falsch aufräumen. Petra Bäumler hat das oft erlebt. Die 43-jährige Nürnbergerin ist Aufräumcoach und verrät uns, wie wir zum Erfolg kommen. Weiterlesen

Mikroplastik – Die unsichtbare Gefahr

Anzeige. In meinem Buch „Noch besser leben ohne Plastik“ beschreibe ich ausführlich, wo sich Mikroplastik in unserem Alltag versteckt, wie es in die Umwelt gelangt und welche Gefahren dadurch drohen. Echte Mikroplastik-Schleudern sind vor allem Pflegeprodukte und Reiniger. Dagegen können wir etwas tun – nämlich solche Produkte nicht verwenden. Doch wir allein können die Welt nicht retten. Umso wichtiger ist es, dass große Konzerne mitmachen.  Weiterlesen

Zum Glück rotten wir uns selbst aus…

Zugegeben, die Überschrift klingt sehr drastisch. Aber wie soll man es anders sagen? Konzerne versprechen uns mehr Umweltschutz – gleichzeitig steigt die Zahl der Verpackungen ständig an. Und wahrscheinlich auch die der Kunden, die den Mist kaufen… Weiterlesen

Woher kommt dein Schmuck?

Anzeige. Schmuck gehört neben Büchern und Spielsachen zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken. Kein Wunder, schließlich verschenkt man so bleibende Werte, eine schöne Erinnerung an einen lieben Menschen und Schmuck eignet sich für Groß und Klein. Auf die Verpackung kommt es dabei gar nicht so sehr an. Aber weißt du, woher dein Schmuck kommt und woraus er besteht? Weiterlesen

Plastik statt Glas: Surig hat umgestellt

In vielen Beiträgen, bei Vorträgen und Workshops und in beiden meiner Bücher habe ich die Essigessenz von Surig zum Putzen empfohlen. In letzter Zeit bekomme ich jedoch viele Mails von LeserInnen, die nur noch Plastikflaschen von Surig in den Regalen fanden. Jetzt habe ich mich selbst davon überzeugen können. Und was sagt der Hersteller dazu?

Weiterlesen

nachgefragt bei monomeer.de

monomeermonomeer.de ist ein Online-Shop, der Produkte ohne Plastik vertreibt. Daher habe ich das Deo von Organic Essence, das ohne Aluminiumsalze auskommt und in Papier verpackt ist – und zwar komplett. monomeer bietet nachhaltige Produkte und sehr günstige Preise. Dr. Susan Rößner ist Betreiberin dieses Online-Shops. Auch sie bloggt zum Thema „Plastikfreiheit“. Grund genug für Frau Schubert, mal nachzufragen. Weiterlesen

Kontrollkauf: gepa-Schokolade

IMG_1516

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Mai habe ich in der Rubrik „nachgefragt“ einen Beitrag zur Plastikverpackung der gepa fairtrade Schokolade veröffentlicht. Die Korrespondenz war toll und informativ und gepa versicherte mir, man befinde sich derzeit in der Umstellungsphase auf eine kompostierbare Folie. Jetzt, etwa drei Monate später, habe ich mich zu einem Kontrollkauf hinreißen lassen. Weiterlesen

Nachgefragt: gepa-Schoki in Plastikhülle

Man kann offenbar nicht alles haben:

  • bio und Fairtrade
  • ohne Aluminium
  • ohne Plastik

Ich kaufe Fairtrade und Bio-Schokolade – Außenhülle aus Papier, um die Schoki Alufolie. Wäre eigentlich auch nicht meine erste Wahl… Aber wie macht man´s richtig? Was ist denn eine „gute“ Verpackung?

Zugegeben, ein bisschen ungeduldig hab ich schon auf die Antwort gewartet. Es hat auch ein paar Tage gedauert. Die Antwort ist aber sehr zufriedenstellend. Sie fällt zwar sehr ausführlich aus, ist aber definitiv lesenswert.

IMG_1109

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich schreibe einen Blog zum Thema „Besser leben ohne Plastik“. Natürlich achte ich in allen Lebensbereichen nicht nur auf die Plastikfreiheit von Produkten, sondern auch auf gesunde und fair gehandelte Waren. Deshalb bin ich auf Ihre Produkte gestoßen – in diesem Fall Schokolade.
Und ich muss sagen, geschmacklich hat sich der Kauf gelohnt. Die Nougat-Schokolade ist wahnsinnig lecker.
Allerdings bin ich beim Auspacken erschrocken. Sie schreiben auf der Verpackung zwar, die Schokolade sei nicht in Aluminium verpackt. Mit Plastik habe ich aber nicht gerechnet. Es findet sich kein Hinweis darauf, dass die Plastikfolie kompostierbar ist.
Nun meine Frage, die ich, mitsamt Ihrer Antwort, im Blog veröffentlichen möchte: Warum nutzen Sie bei Schokolade Plastikverpackungen?

Die Antwort:

Herzlichen Dank für Ihr ehrliches Anschreiben und für das schöne Lob zu unserer Schokolade. Wir freuen uns sehr, dass Sie uns die Möglichkeit geben, zu unserer Verpackung Stellung zu beziehen.

 Ihnen rundum gute Qualität zu liefern, gehört zu unserem Selbstverständnis.

Fair, hochwertig, umweltverträglich, am liebsten Bio: Das ist unser Anspruch, dem wir bestmöglich gerecht werden wollen.

Deshalb arbeiten wir ständig daran, sowohl unsere Produkte, aber auch unsere Verpackungen zu verbessern.

Papier eignet sich nur ganz eingeschränkt als Verpackungsmaterial für Lebensmittel. Bei sämtlichen zucker- fett- oder ölhaltigen Produkten wie Kaffee, Kakao, Schokolade etc. weichen Fett und Zucker das Papier durch. Zahlreiche Testphasen belegen das.

Außerdem gibt es bei Papierverpackungen immer wieder Schlagzeilen über die Migration von unerwünschten Stoffen in das Produkt. Häufig sind dies gesundheitsgefährdende Stoffe wie Mineralölrückstände. Die Gesundheit unserer Kunden ist uns sehr wichtig, so dass wir dieses Risiko nicht bereit sind, weiter einzugehen.

Aber wir forschen ständig weiter.

Seit über einem Jahr bereits testen wir für unsere Schokoladentafeln und -riegel eine neue umweltfreundliche und produktschützende Folie. Diese besteht zu 90 bis 94 Prozent aus

nachwachsenden Rohstoffen, ist biologisch abbaubar gemäß anerkannter Normen (z. B. EN 13432). Wie vorgeschrieben sind 90 Prozent der Folie innerhalb 90 Tagen abbaubar.

Bei der Zertifizierung nach EN 13432 wird darauf geachtet, dass die zu untersuchenden Materialien sich kompostieren lassen und das Grundwasser nicht belasten. Beim nachwachsenden Rohstoff handelt es sich um FSC-/PEFC-zertifizierten Holzzellstoff (Forest Stewardship Council/Programme for the Endorsement of Forest Certification).

Zurzeit befinden wir uns in der Umstellungsphase. Unsere Flachtafeln und unsere 40g- Tafeln sind bereits in der neuen Folie erhältlich. Bis Oktober 2014 werden auch alle anderen Tafeln der GEPA umgestellt sein.

Lesen Sie mehr zur GEPA:

http://fair-plus.de/mensch-natur.html

http://www.gepa.de/service/faq.html

Wir freuen uns natürlich sehr, dass Sie unsere Schokolade in Ihrem Blog vorstellen möchten und hoffen, dass Sie diese auch weiterhin genießen werden.

nachgefragt: zu viel verpackungsmüll

Zugegeben: Online-Shops sind eine super Sache. Man kann rund um die Uhr einkaufen und bekommt alles bequem geliefert. Über die Umwelt-Bilanz der bestellten Ware darf man aber nicht nachdenken. Es hat wohl alles seine Vor- und Nachteile.

Ich bestelle gerne bei www.windelbar.de. Dort bekommt man Mode, die ich hier noch nie kaufen konnte, die häufig in Bio-Qualität ist und dazu noch schön und günstig. Nur nervt mich, dass ich nach dem Auspacken der Ware immer einen riesigen Haufen Plastikmüll habe. Denn jedes Teil ist einzeln in eine Plastiktüte verpackt. Deshalb habe ich bei windelbar.de nachgefragt, ob man daran nicht etwas ändern kann.

Hier die Antwort:

„Vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihren Verbesserungsvorschlag.

Wir freuen uns stets über neue Anregung und versuchen diese bestmöglichst, umzusetzen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.“