über die autorin

Herzlich willkommen bei Besser Leben ohne Plastik!

Hier bloggt Frau Schubert über ihren (bisher recht gut gelungenen) Versuch, ohne Plastik im Haushalt auszukommen.

Foto Lea Schreiber

Frau Schubert, das bin ich – Nadine Schubert. Und ich bin eine ganz normale Mama, mit zwei ganz normalen Kindern und deren ganz normalem Papa. Damit will ich sagen: Wir leben nicht auf einem Aussiedlerhof, sind keine Selbstversorger oder Aussteiger.

Wir leben so, wie es viele tun. In einem Einfamilienhaus mit allen Annehmlichkeiten, mit zwei Katzen und zwei Autos (auf dem Land notwendig) – aber eben OHNE Plastik!

Eigentlich bin ich Journalistin, früher habe ich zwölf Jahre lang als Radiomoderatorin gearbeitet (damals als Nadine Leuchter). Aus dem Radiojob wurde 2011 einer in der Online-Redaktion einer Behörde, aus Vollzeit wurde Teilzeit. 2016 erschien das Buch „Besser leben ohne Plastik“, das ich zusammen mit Anneliese Bunk geschrieben habe. Heute bin ich freiberufliche Autorin, halte Vorträge und gebe Workshops. Alles dreht sich ums die Plastikvermeidung. Und aus meinem, früher von Konsum bestimmtem Leben, wurde eines ohne gefährliche Inhaltsstoffe in Verbrauchsartikeln, ohne Massenware aus dem Discounter, ohne Geflügel aus Massentierhaltung und eben ohne fast alles, was in einer Plastikverpackung kommt, aus Plastik ist oder in irgendeiner Form Plastik enthält.

Wer sich mit dem Thema Plastik beschäftigt, der kommt nicht drum herum, die vielen Dokus über Plastik in den Meeren, Weichmacher in Plastikprodukten usw. anzusehen, oder Berichte darüber zu lesen. Und wer zu der Erkenntnis kommt, dass Plastik schlecht für Mensch, Tier und Umwelt ist, der denkt vielleicht auch weiter. Denn beim Plastik fängt´s erst an.

Man sollte auch darauf achten, was man sich sonst so zuführt. Ich möchte bedenkliche Stoffe wie Aluminiumsalze in Deos, Parabene in Duschgels und Shampoos, Mikroplastikpartikel in Zahnpasta und Peelings nicht in den Produkten finden, die ich und meine Familie täglich benutzen.

Und wenn jeder ein bisschen auf die Vermeidung dieser Dinge achtet, tut er viel für sich selbst, seine Gesundheit, die seiner Kinder und letztlich auch für die Umwelt – die Welt, in der unsere Kinder groß werden.

Wir würden unseren Kinder nie bewusst schaden zufügen. Aber wir tun es. Wir tun es, indem wir sie mit allen möglichen Produkten überschütten, die sie eigentlich gar nicht brauchen. Wir füttern sie damit, wir kleiden sie darin, wir verstopfen ihre Spielzeugkisten damit.

Aber es geht auch anders!

Dieser Blog will niemanden bekehren. Er soll keine Predigt über Verschwendung, Weltverbesserung und Konsumverzicht sein. Sondern eine Anleitung. Ich zeige hier, wie ich in meinem Haushalt auf Plastik verzichte, wie ich es ersetze. Meine Tipps sollen für jeden leicht umsetzbar sein. Ich bin selbst sehr eingespannt mit Job, Kindern, Haushalt, Kochen… Es muss also einfach und schnell gehen, das plastikfreie Leben.

Und, was soll ich sagen? Es funktioniert! Und zwar recht gut. Man muss nur den Anfang wagen.

Aber das Lernen, Testen und Finden hört nicht auf. Deshalb bin ich dankbar für Tipps, Anfragen und Kommentare. Also, immer her damit!

info@besser-leben-ohne-plastik.de

Und nun, viel Spaß beim Lesen!

Eure Frau Schubert

81 Gedanken zu “über die autorin

  1. Hi nadine!
    Toller Blog!
    …von alverde (dm) gibt es auch ein gutes und günstigeres deo als lavera:
    Alverde
    Deo-zerstäuber
    Limette Salbei
    Das duftet richtig natürlich frisch :-)
    Lg
    Alex

    1. Hallo, Alverde schneidet bei Toxfox (eine App, die Hormone etc. in Kosmetika analysiert) oft leider nicht sehr gut ab – da sind die teureren Produkte deutlich besser (z.B. Wellrad-Deo Zitrus, da gibt es eine Glasnachfüllflasche, man schmeißt also den Zerstäuber etc. nicht weg. Nur der Deckel der Nachfüllflasche ist halt noch immer Plastik, aber immerhin…) HG!

  2. Hallo zusammen :)
    Im Rahmen eines Uniprojektes beschäftigen wir uns jede Woche mit einem neuen Verzicht. Diese Woche versuchen wir auf Plastik und jegliche Form desselbigen zu verzichten. Es war sehr spannend, die verschiedenen Alternativen und Erfahrungsberichte zu lesen. Es würde uns sehr freuen, wenn ihr auf http://www.g0ldenb33-4.de einmal vorbeischaut.

    Liebe Grüße
    Lisa

  3. Wenn auch etwas Spät, das Aluminiumfreie und nahezu Plastikfreie mega lecker duftende Deo von CD – gibts als Deoroller und als Deozerstäuber in jeweils Glasflasche, beim Zerstäuber ist nur das kleine Röhrchen und das Ding wo man draufdrückt aus Plastik, sowie die Kappe.
    Und es duuuuftet gut, gibts in verschiedenen Sorten, meine Lieblingssorte ist Granatapfel, aber die anderen riechen auch gut. :)

    Liebe Grüße, Sai.

    1. Das gibts übrigens ganz normal in der Drogerie zu kaufen, meins kauf ich immer bei DM, aber bei Rossman hab ichs auch schonmal gesehen.
      Und es ist Vegan + Tierversuchsfrei. ^^

  4. Ich finde die Idee auf Plastik zu verzichten echt genial und auch deine Umsetzung ist sehr gut. Großen Respekt, dass man das im „normalen Alltag“ so schaffen kann :)

  5. Ich bin begeistert und hin und weg. Versuche zwar schon länger Platikmüll zu vermeiden, aber bei mir hapert es an der Konsequenz. Wir haben vor einigen Monaten angefangen alle Formen von Fertigprodukten (Knorr, Maggi und Co) zu verbannen ebenso wie künstliche Aromen, Farbstoffe, Parabene, Silikone, Aluminium, Rieselhilfen etc. ! Wurst und Käse werden fast nur noch beim Metzger und an der Käsetheke gekauft, mit Bedacht auf regionale Produkte. Eierkartons werden wiederverwendet. Leider weigert sich der Metzger mir die Sachen in meine Behälter zu packen (Hygienevorschriften!!!) aber zumindest packt er alles in eine Tüte und nicht jeden Mist einzeln ein. Rohrzucker habe ich bisher auch nur in Plastik gefunden. Hängt wohl mit der Restfeuchte des Zuckers bei unraffiniertem Zucker zusammen. Machen inzwischen viele Sachen selber und frieren ein (Brühe, Gemüse, Kräuter und Kräuterbutter), oder packen es in Schraubdeckelgläser (Paniermehl, Gemüsewürzpulver, Trockenkräuter…)
    Hätte da mal ne Frage an Dich Nadine!
    Wie frierst Du eigentlich Sachen ein?? In den Glasslock-Gefäßen??

    1. Hallo Britta,

      Schön, dass Sir mein Blog gefällt.
      Zu Deiner Frage: ich friere eigentlich nichts mehr ein. Und wenn, dann nehme ich Weck-Gläser mit Glasdeckel verschlossen werden sie mit zwei Metallklammern. Die Gläser platzen nicht, weil sie nicht luftdicht verschlossen sind.

      1. Wenn ich hier auch noch „meinen Senf“ dazu geben darf ;-):
        Zum Einfrieren kann man auch wunderbar alte Schraubgläser wiederverwenden. Einfach die befüllten Gläser zunächst ohne Deckel ins Gefrierfach stellen und den Deckel erst aufschrauben, sobald der Inhalt gefroren ist, dann kann nichts schief gehen.

  6. Hallo, bin durch Zufall auf deinen Blog gestoßen! Hut ab. Mutig, engagiert und zukunftsorientiert. Werde mir hoffentlich viele Tipps und Ideen bei dir holen können. Habe gelesen, dass du noch keinen Shampoo-Ersatz gefunden hast und bisher Probleme mit Haarseifen hattest. Vielleicht ist folgender Link etwas: http://mannaseife.de/ Hier gibt es wunderbare natürliche Produkte und Seifen, die eben auch für die Haare geeignet sind und meiner Meinung nach wunderbare funktionieren, wenn man einige Tipps beherzigt. Weiter so und viele Grüße Jessi

  7. Liebe Frau Schubert,

    dein Blog ist wunderbar! Ein Leben ohne Plastik – scheint unmöglich. Aber du gibst tolle Ideen und Anregungen, wie man seinen Alltag nachhaltiger gestalten kann. Ich freue mich immer, wenn du einen neuen Beitrag veröffentlicht hast.
    Deshalb habe ich dich für den Liebster-Award nominiert. Ich würde mich sehr freuen, wenn du bei diesem Tag mitmachst und meine Fragen beantwortest, die du auf meinem Blog finden kannst! Ich hoffe, du hast bisher noch nicht teilgenommen.

    Liebste Grüße, Fräulein Fiete

  8. Hallo Frau Schubert, falls du immernoch auf der Suche nach Plastikfreiem Kako bist,
    wäre Landliebe Kakao aus der Mehrwegflasche eine Alternative. Ich finde den Super. Kann man kalt genießen, oder warm machen.

    Im Bio Supermarkt habe ich auch Kakao im Glas gefunden. Der kostet allerdings knapp 10 Euro und muss auf jeden Fall noch mit Zucker gemischt werden, da es sich dabei um ein Rohprodukt handelt.

    Liebe Grüße Julia

  9. Toller Blog :) ich freue mich gerade total, dass ich wieder ein paar Blogs mehr entdeckt habe, wo auf Plastik verzichtet wird. Ich habe dazu auch letztens einen Blog gestartet und bin echt dankbar für Gleichgesinnte und deren Tipps :) Das macht echt gute Laune!
    Liebe Grüße, :)

  10. Hey-bin durch eine Fernsehsendung auf plastigfreies Alltagsleben gestoßen-bin begeistert und werde in Zukunft u.a.mit Efeu die Wäsche waschen-Vielen Dank für die tollen Tips,und ich wünsche mir,dass wir ganz,ganz Viele werden!!! LG Mo.

  11. GuMo Frau Schubert. Bin ebenfalls durch die Sendung auf das “ Waschmittel “ gestoßen. Meine Frage an Sie : Wie duftet anschließend die Wäsche ? LG Kl

  12. Liebe Frau Schubert,

    durch einen Web-Artikel bin ich auf Ihren Blog aufmerksam geworden. Ich möchte Ihnen meinen Respekt ausdrücken! Ich fürchte, um eine solch radikale Umstellung vorzunehmen, bin ich dann doch zu inkonsequent. Aufgrund verschiedener Allergieerscheinungen, habe ich vor ca zwei Jahren begonnen, unsere Ernährung umzustellen. Vorallem Fertiggerichte/-Tütchen wurden von mir verbannt. Die Gewürze hole ich meist in größeren Packungen auf Märkten. Leider gibt es sie dort bisher auch nur in Plastik verpackt. Zuhause fülle ich Sie dann – bisher wie ich zugeben muß in Tupperbehälter – um (ich gelobe Besserung :-) ). Danach begann ich eine Kindheitserinnerung wieder aufleben zu lassen: selbstgemachte Konfitüre/Gelee (dank lieber Nachbarn mit Obst aus heimischen Gärten und in Oma´s Einmachgläsern). Im letzten Jahr folgte das Balkongärtnern – dazu werde ich mir Ihre Tipps auch nochmal ansehen. Erster Versuch waren Radieschen. Es folgten Zucchini, Paprika, Tomaten, Pflücksalat in alten Balkonkästen gezogen – trotz Unerfahrenheit im Gärtnern hat das alles super geklappt. Und es macht einfach Spaß, nach der Arbeit einfach auf dem Balkon für´s Abendbrot „einzukaufen“ (wir sind ein 2-Personen-Haushalt, da geht das mit der Menge). Ich kann das jedem empfehlen: einfach ausprobieren! Der Zeitaufwand für die Pflege ist zudem geringer, als wenn ich das Gemüse frisch kaufen müßte. Dieses Jahr sollen Gurken dazukommen. Ein Nachbar hat mir im Herbst einen Ableger eines Johannisbeerstrauches vermacht … wurde sofort in einen Kübel gepflanzt und eine Mini-Kiwi (männl. + weibl. Pflanze) hab ich mir auch gegönnt. Trotz aller Widrigkeiten – und den Aussagen im Netz, dass diese nicht ganz einfach zu halten sind – hat sie unseren Westerwälder-Winter gut überstanden, natürlich auch auf dem Balkon.
    Heute habe ich – nachdem ich Ihren Blog gelesen habe – meine Glas-Vorratsbehälter wieder hervorgeholt. Diese waren im Laufe der Zeit immer weiter im Schrank nach hinten gerückt. Weshalb kann ich garnicht sagen. Ich glaube, wir sind einfach zu sehr von Werbung eingelullt und im Alltag eingespannt, zudem wurde die Verpackung „Plastik“ früher gut verkauft („Leichter als Glas“ etc.).
    Allerdings haben mich doch die vielen – offenbar notwendigen – Selbstherstellungen verunsichert. Ist das nicht sehr Zeitaufwendig? Es soll ja auch alles noch zeitlich umsetzbar sein (Vollzeitjob, Familie, etc.).

    Die vielen Umweltberichte und auch Diskussionen mit Freunden haben mich zum bewußteren Leben und Kaufen gebracht. Ihr Blog ist ab jetzt ein Teil davon.

    Danke für diese Seiten!

  13. Hallo,
    bin gerade mal wieder auf deinen Blog unterwegs, nachdem ich bei Unkraut den Beitrag von euch gesehen habe. Erstmal dickes Lob ich finde Ihn echt klasse und habe mir schon manche Tipps abgeschaut. Du hast in dem Beitrag gesagt das du Babybrei noch verpackt kaufen musst. Ich wollte dir kurz berichten wie ich den Brei bei uns ohne Plastik zubereitet habe, vielleicht wäre das ja auch was für dich.
    Ich habe unterschiedliche Brei´s für meine Kinder gemacht, einmal habe ich nur Vollkorngriesbrei gemacht, mal Dinkel mal Weizen, den habe ich direkt bei einer Mühle in der nähe in Papiersack kaufen können, 1 kg liegt meist noch unter einem €.
    Und dann habe ich einfach aus gemahlenem Mehl, meist auch Vollkorn und diverse Mehle (wenn man hat, frisch gemahlen, ansonsten wird man sicher auch in der Mühle fündig) Brei gerührt, das mache ich auch noch heute so wenn meine Kinder nach einem Brei verlangen. Meist rühre ich den Brei auch nur mit Wasser an und tu am Schluss noch ein wenig Sahne oder Butter hinzu um den Geschmack noch schmackhafter zu machen.
    Einmal finde ich es ist wesentlich günstiger als wenn man eine Schachtel Babybreipulver kauft und zum anderen weiß ich das keine anderen Zusatzstoffe drin sein könne, da ich es selbst gemacht habe.
    Ich hoffe ich konnte dir einen Tipp geben und lese gerne weiter auf deinem Blog, den der ist echt super. Vielen Dank für diese ganzen Informationen
    Ganz liebe Grüße
    Katharina

      1. Hallo Frau Schubert!
        Ich hab Flaschennahrung für meine beiden Kinder mit Hafer-Schmelzflocken und Milch zubereitet. Das ging natürlich erst als die alt genug dafür waren (ca. 1/2 Jahr) . Die Schmelzflocken gibts in Papier/Pappe Verpackung.
        Auch heute noch. Meine Kinder sind inzwischen 19 und 21 Jahre alt. :)
        Viele Grüße
        Susanne

  14. Liebe Frau Schubert,

    ich bin ebenfalls durch einen Web-Artikel auf Ihren Blog aufmerksam geworden und ich finde Ihr Engagement für ein Leben ohne Plastik sehr nachahmenswert. Leider ist es nicht immer sehr einfach ein Leben ohne Plastik sofort umzusetzen. Besonders interessant sind in Ihrem Blog auch Einkaufstipps im Internet. Meine Familie und ich wohnen seit 20 Jahren in der Lausitz und sind schon sehr glücklich, dass das Bio-Angebot in dieser Region immer besser geworden ist. Leider können die vielen kleinen Bioläden ( wir sind ganz glücklich, dass es welche gibt) aufgrund der Hygienevorschriften häufig nicht auf Plastikverpackung verzichten. Ich denke mit kleinen Schritten können auch wir hier Veränderungen anstoßen. Da ich selbst viele Jahre aktiv in der produzierenden Lebensmittelbranche tätig war, ist es mir heute um so wichtiger selbst nachhaltiger zu leben und auch Unternehmen strategisch nachhaltiger zu beraten. Deshalb finde ich es auch sehr wichtig, dass immer mehr Konsumenten umdenken und damit Produzenten und Handel fordern… und somit auch neue Marktbedürfnisse plazieren. Im Sinne der Kybernetik haben Sie den Anstoß mit Ihrem Blog gegeben, herzlichen Dank!
    Ihre Anna Grossjean-Kopf

  15. Hallo liebe Nadine,
    ich finde Deine Anregungen zu einem Leben ohne bzw. mit sehr viel weniger Plastik total interessant und bewundernswert. Ich werde in der Zukunft sicherlich auch einiges an meinem Plastikkonsum umstellen. Auf den Rückhalt meines Mannes werde ich aber leider wohl verzichten müssen. Wenn etwas anfängt unbequem zu sein, wird es nicht mehr gemacht ;-)
    Was ich mich allerdings noch frage: den gesundheitlichen Aspekt des Plastik-Verzichts habe ich ja verstanden, aber ist es denn für die Umwelt so viel besser, Produkte in Papier und Glas zu kaufen? Muss ja auch recycelt werden und das Papier muss ja auch hergestellt warden, aus Bäumen soweit ich weiß?

    VG und weiter so!
    Katrin

    1. Liebe Kathrin,

      das ist eine berechtigte Frage. Auch ich lese immer wieder neue Studien zu diesem Thema. Letztendlich ist es rein umwelttechnisch nicht entscheidend, ob man Glas- oder Plastikflaschen kauft, Hauptsache man entscheidet sich für Mehrweg. Für mich kommt aber noch der gesundheitliche Aspekt dazu. Einen interessanten Artikel dazu habe ich im Spiegel gelesen. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/mehrwegflaschen-einwegflaschen-im-pfandflaschen-wirrwarr-a-1031491.html

      Liebe Grüße
      Frau Schubert

  16. Vielen Dank für diesen großartigen Blog! Endlich jemand der wachrüttelt und andere umdenken lässt! Ich selbst versuche seid Jahren Müll zu vermeiden und fahre trotzdem Unmengen davon zum Wertstoffhof! Leider ist günstiges für den kleinen Geldbeutel oft noch mehr verpackt (wobei ich mich immer frage ob Produkte mit weniger Müll nicht günstiger wären)
    Freuen würde ich mich über Läden in unserer Gegend wie z.B. „Unverpackt“ oder Läden wo man Produkte wie z.B. Zuperzozial vor Ort kaufen könnte.
    Deinen Blog werde ich auf jedenfall weiter verfolgen und mir so Tipps für weitere Müllreduzierung holen!

    Liebe Grüße aus Hassfurt

    Bianca

  17. Liebe Nadine,
    bin durch eine Link-Weiterleitung zu den Seifensäckchen auf Deine Seite gekommen und finde Deine Tipps toll. Es ist schön, zu sehen, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich ernsthaft Gedanken machen, wie man das alltägliche Leben mit einfachen Mitteln umweltbewusster gestalten kann. Du wirst wieder von mir hören (bzw. lesen) – denn gerade was die Körperpflege angeht müssen wir gar nicht so viel chemisches Zeugs kaufen, was dann noch in Plastiktuben/ -flaschen verpackt ist…und ich habe da noch ein paar Rezepte auf Lager… ;-) Vielleicht besuchst Du mich mal auf meiner Seite, die sich ebenfalls damit beschäftigt unser Konsumverhalten mit einfachen Mitteln ein wenig zu ändern. Würde mich sehr darüber freuen.
    Gerne würde ich Deine Seite bei mir verlinken…

    Liebe Grüße aus dem Schwarzwald,
    Beate

    1. Liebe Beate,
      vielen Dank für die netten Zeilen. Auch ich freue mich immer über Besuch von Menschen, die wissen wollen, wie es anders geht. Natürlich schau ich mich bei Dir um!
      Liebe Grüße
      Nadine

  18. Liebe Frau Schubert,

    zunächst einmal ein großes Lob für Ihren Blog und Ihr Buch. Mit so vielen simplen Tipps zur Plastikvermeidung können Sie bestimmt viele Leute wachrütteln. Sehr schön! Ich habe mir Ihr Buch gleich dreimal bestellt, um es nun zu Ostern zu verschenken und mich insgeheim sehr gefreut, dass ich zunächst zwei Wochen habe warten müssen, weil die erste Auflage schon vergriffen war und erst nachgedruckt werden musste. Herzlichen Glückwunsch auch dazu!!

    Ich habe nun eine Frage zu Ihrem Schokocreme-Rezept. Ich habe kein Haselnussöl bekommen. Funktioniert das Rezept auch mit Walnuss- oder Mandelöl? Es muss ja nicht hoch erhitzt werden oder? Wie lange hält denn dann die Creme bzw. soll ich sie im Kühlschrank oder lieber im normalen Küchenschrank aufbewahren?

    Vielen Dank schon einmal für Ihre Hilfe!

    Herzliche Grüße,
    Catrinel Berindei

    (Ihre Emailadresse funktionierte gerade nicht, deshalb meine Mail als Kommentar im Blog – sorry…)

    1. Liebe Frau Berindei,

      vielen Dank für die netten Zeilen. Ich freue mich, wenn Ihnen Blog und Buch gefallen. Genau so soll es sein :)

      Ich denke nicht, dass Sie sich haargenau ans Rezept halten müssen. Ich wandle auch alles ab, je nachdem, was ich gerade zu Hause habe. Manchmal entstehen dadurch tolle Sachen.

      Keine Angst, die Creme wird sich halten. Aber erfahrungsgemäß wird sie nicht alt :)

      Ich bewahre Schokocreme nicht e im Kühlschrank auf, damit sie schön streichfähig bleibt, aber das ist Geschmacksache. Doch vielen Dank für den Hinweis. Vielleicht sollten wir solche Angaben ergänzen.

      Und das mit der Mailadresse muss ich mal checken. So sollte das nicht sein.

      Ihnen viel Spaß mit dem Buch und ich hoffe, alle Beschenkten freuen sich ebenso!

      Alles Liebe
      Frau Schubert

  19. Hallo und guten Abend :)
    Zunächst einmal ein großes Merci für diesen Blog..selbst nach 2 Jahren Plastikvermeidung finde ich hier immer wieder Anregungen und Tips..und toll geschrieben ist es auch, macht richtig Spaß sich durch die Artikel zu lesen :) Finde den Artikel über das plastikverpackte Klopapier gerade nicht mehr, daher hier der Link, den ich eben gefunden habe und dabei an Sie denken musste ;)..vielleicht wäre das ja auch eine Alternative?
    http://www.smoothpanda.de/kaufen/toilettenpapier/

    Alles Liebe
    Graziella

  20. Hallo Frau Schubert, soeben habe ich gelesen, dass Sie noch auf der Suche nach plastikfreiem Shampoo sind: kennen Sie Steffis Hexenküche, die kleinste Natur-Seifenmanufaktur Deutschlands? Dort gibt es Shampoo in Glasflaschen aber auch ihre Haarseifen sind so wunderbar, dass sich bestimmt eine verträgliche finden wird ;)
    Viele Grüße aus Berlin,
    D. Fleige

  21. Hallo Frau Schubert und alle die hier fleißig mitlesen und bloggen.
    Meine Kleinen Beiträge zum ** Diese Welt ist und nur geliehen nicht geschenkt ** .
    Ich passe schon seit zig Jahren auf und versuche den Plastikmüll zu vermeiden. Ich habe bestimmt noch keine 10 Wegwerfplastiktüten gekauft. Gehe auch immer mit kleinen zusammenlegbaren Stofftaschen zum einkaufen damit die Kleinigkeiten, z. Beisp. in der Apotheke, oder 2 Pfirsiche usw. nicht in Tütchen gepackt werden. Aber es ist kaum zum glauben, da wird man noch oft gefragt ** Sie brauch keine Tüte ? ** pfff die könnten inzwischen auch bald gescheiter werden.
    Aber zum meinem kleinen winzigen Beitrag :-) — irgendwie finden sich bei mir immer Plastiktütchen von Lebensmitteln oder auch anderen Dingen. Die hebe ich, soweit sie nicht total verschmutzt sind, auf. Beim Spazieren gehen mit meinen 2 kl Hunden habe ich da immer eine Stofftasche umgehängt und ein paar Tütchen drin. Denn wo ich mit meinen Hunden die kleine Runde drehe, liegt kein Schissi von MEINEN Hundis und auch kein wegeworfener Abfall von anderen Leuten. Das kommt in die Tütchen und in MEINE Mülltonne. Das ist zwar keine Vermeidung aber die sinnvolle Nutzung von Plastik. Es ist ja sooo schön durch die Landschaft zu gehen ohne die ** Mülldeko ** :-)
    Plastik zur Vorratshaltung. da habe schon seit 30 Jahren Behälter von den * Partys * ;-) und die sind immer noch ok. Wenn ich die letzten Jahre etwas nachgekauft habe waren es dann Glasbehälter.
    Wie man sieht bin ich nur ein ganz kl. Rädchen. Aber wenn viele ein wenig umdenken würden, wäre das eine Lawine.
    Gerade ist mir noch was eingefallen :-) . Wenn eine Familienfeier ist nimmt doch jeder was mit nach Hause. Teller kann man fast nicht ausleihen die bekommen Füße. Pappteller sind sch… da braucht man immer mehrere übereinander damit sie was herhalten.
    Letztes Jahr, ich fahre gerne zu Ikea, ist halt mal so, eigentlich am liebsten mit meiner Freundin zum Frühstück und zum Durchbummeln und die haben inzwischen super schöne Glasdosen ;.-).
    Aber die sind auch beim Frühstücksgeschirr noch eine richtige Wegwerfgesellschaft. UND diese Plastikteller die in den Müll wandern sind super stabil !!! inzwischen habe ich 60 St Zuhause. Keiner sagt was wenn man die mitnimmt und ich hab da kein Problem damit :-) . Sind sogar Spülmaschinenfest und ich brauch keine Pappteller ( die sind ja auch teilweise mit Plastik fein überzogen ) mehr. !!!!
    LG aus Niederbayern, Erika

    1. Liebe Erika,

      toll, was Sie machen. Und Sie haben recht: Viele kleine Beiträge ergeben einen großen. Es ist wichtig, Plastik- und Verpackungsmüll zu vermeiden. Mir ist es aber auch wichtig, dass meine Lebensmittel nicht mit Plastik in Berührung kommen und somit auch nicht mit den enthaltenen Schadstoffen. Ganz vermeiden kann man es leider nicht, denn auch Schraubdeckel haben ja einen Dichtungsring aus Kunststoff. Aber man kann den Kontakt stark eingrenzen.

      Ihnen wünsche ich weiterhin viel Erfolg beim Plastikvermeiden und nachhaltig leben. Und natürlich auch viel Spaß, denn, das ist klar, es muss auch Freude machen :)

      Alles Liebe
      Frau Schubert

  22. Liebe Frau Schubert,

    danke für die Antwort,
    Tja zum ganz umstellen fühle ich mich schon zu alt.
    Aber nicht um mitzukämpfen gegen diesen aufgezwängten Plastemüll.
    Wie sie ja letztens auch im BR bemerkt haben, wenn man noch Plastikbehälter hat dann diese
    auch noch ausnützen.
    Ja und sie haben recht, es ist immer noch zu viel. Aber es wird immer weniger bei mir :-)

    LG Erika Heinrich

  23. Schönen guten Tag!
    Vielen Dank für diesen tollen Blog! Ich übe mich im Selbermachen und den guten alten Jutebeutel habe ich sowieso immer dabei :-)
    Nur habe ich noch Fragen: wie sieht es mit Nudeln, Reis etc aus? Nirgendwo (außer in diesen sehr seltenen Läden, in denen es alles ohne Verpackung gibt und so einen gibt es bei uns nicht in der Nähe) bekomme ich diese Waren ohne Plastik. Wie machen Sie das?
    Viele grüße!
    Katja

      1. liebe Nadine, danke für die Antwort! Euer Buch ist sehr schön und informativ! Mittlerweile haben wir selbst zu fünft kaum noch Plastik. Nur noch die Nudeln.. Reis im Kaufland gibt es bei uns nur weißen und keinen Vollkorn (und kein Bio, da ist ne Menge Gift drin..) und die Nudeln bei La Vialla sind toll, nur bin ich nicht sicher, ob es von der Ökobilanz her so sinnig ist, sich da immer von Italien aus beliefern zu lassen.. außerdem recht teuer..(aber ein echt toller Hof!!!). Aber ich schaue weiter, vielleicht finde ich mal was, dann schreibe ich das hier! Die Nudelverpackungen nehme ich momentan als Müllbeutelersatz, vor allem für Speisereste (fallen halt manchmal bei drei Kindern an :-). Ich habe zwar mittlerweile einen Bokashi, aber sehr nasse oder käselastige Speisereste traue ich mich da noch nicht reinzuschmeißen… Was machst du in solchen Fällen? Alte Brottüten sind da ja gleich durchgesipscht…
        Und dann habe ich noch eine Frage: Was nimmst du als Reinigungsmittel in die Scheibenwischanlage im Auto???
        Ganz liebe Grüße, Katja

  24. Liebe Frau Schubert,

    Seit einem Jahr bin ich und meine Familie im Weg zu einem plastikfreien
    Leben. Wir gehen langsam aber ohne Pause und jeden Schritt macht uns stolz
    und freut uns weiterzumachen.
    Dennoch suche ich seit Monaten nach schöne Bilder- und Vorlesebücher für
    meine drei Kinder (2, 4 und 6 Jahre) um ihnen unser neuer Lebensstil besser
    zu erklären, aber es fällt mir sehr schwer schöne umweltfreundliche Bücher
    zu finden. Ich war in der Biblio am Gasteig (München) aber da gibt es für
    kleine Kínder wenig Sortiment und eher langweiliges. Auch suche ich nach
    Filmen wo man mehr über Umwelt und Plastik-Polution lernen kann.

    Hätten Sie vielleicht ein paar Tips?

    Vielen lieben Dank,
    Caru Cienfuegos.

  25. Guten Tag Frau Schubert,

    mit Begeisterung habe ich Ihr Buch gelesen und mir viele wertvolle Tips holen können.
    Da ich bereits seit 1,5 Jahren vegan lebe und eh ein geschärftes Bewusstsein für Verwertbarkeit und Qualität der Lebensmittel habe, waren in Ihrem Buch unzählige Ergänzungen, die mir nun auch in weiteren Lebensbereichen helfen nicht nur vegan und tierversuchsfrei, sondern eben auch nachhaltiger zu leben.
    Mittlerweile sind sämtliche Plastikbehälter aus dem Badezimmer und dem Putzschrank an meine Mutter übergeben worden und ich beschränke mich nur auf 3-4 Pflegeprodukte von Lush und habe 2 Ihrer Putzmittel gefertigt.
    Eine Sache geht mir jedoch nicht aus dem Kopf und zwar das Toilettenpapier. In Ihrem Buch geben Sie den Tip, Tücher zu verwenden.
    Ich habe nun ein bisschen rumgeschaut und auch einen Händler angeschrieben, der recht preisgünstig diese Tücher aus recyceltem Papier liefert, allerdings in Plastik verpackt.
    Auf den angegebenen Internetseiten aus dem Buch habe ich dahingehend auch nichts gefunden, weswegen ich Sie jetzt einfach mal direkt anschreibe. Hätten Sie einen Tip?

    Alles Gute und danke für den kleinen Beitrag zu einer besseren Welt :)

    1. Liebe Evamaria,

      wie schön, dass unser Buch Ihnen gefällt! Und ist es nicht schön, wenn sich die Schränke langsam leeren und plastikfreier werden? Also ich bin sehr froh darüber :)

      Nun zu Ihrer Frage: Wir bekamen unser Toilettenpapier immer von hygi.de. Es kam wirklich unverpackt bei mir an, nur im Karton. Nur leider führen die derzeit das Recyclingpapier nicht. Ich werde nun das Kleenex Ultra Toilettenpapier bestellen. Und zwar bei Sanhytec. Der bietet es im eigenen Shop an, die Preise sind jedoch zzgl. Mehrwertsteuer. Ich habe dort nun zwei Packungen bestellt. Kosten: 92 Euro. Günstiger als das, was ich zuvor gekauft hatte. Und man verbraucht wirklich viel weniger als beim Klopapier von der Rolle.

      Hier noch der Link, denn Achtung: Nur dieses hier ist aus Recyclingmaterial, auch, wenn man es in der Artikelbeschreibung nicht herauslesen kann. Ich habe es mal mit anderen Seiten verglichen, die dieses Papier auch im Sortiment haben.

      http://sanhytec.de/kimberly-clark-toilettenpapier-kleenex-ultra-kc-8408.html

      Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen!

      Alles Liebe
      Frau Schubert

  26. Liebe Frau Schubert,
    habe mit großem Interesse Ihr Buch gelesen. Bin ganz verrückt mit aus probieren. Bei der Wäsche hapert es noch etwas.
    Habe Efeublätter mit Waschsoda und Salz, aber auch Kernseife ausprobiert. Doch bei 40o Wäsche bringe ich die Flecken trotz Vorbehandlung nicht heraus.
    Ist die Größe der Blätter ausschlaggebend? Nur junge Blätter? oder sonstiges?
    Geschirrspülmittel ,Putzmittel, Schokocreme einfach perfekt. Meine Kinder bekommen jetzt alle das Buch zum Geburtstag.
    Aber die Flecken – wissen Sie einen rat? Würde mich freuen.
    Freundliche Grüße Waltraud Mayer

    1. Liebe Frau Mayer,

      verwenden Sie bitte nur „ältere“ Efeublätter. Ich trockne sie oft, um einfach immer einen Vorrat zu haben. Flecken, die wirklich hartnäckig sind, sollten Sie immer vorbehandeln. Machen Sie sich aus dem Kernseifenansatz (Kernseife mit Wasser) ein Fleckenspray. Füllen Sie den Ansatz in eine Sprühflasche und geben äsie einen oder zwei TL Tafelsalz dazu. So können Sie die Wäsche direkt vor dem Waschen behandeln.

      Viele Grüße
      Nadine Schubert

  27. Liebe Frau Schubert,
    danke für Ihre schnelle Antwort.
    Jetzt noch eine Frage, kommt aus auch für die Art des Efeus an? Ich habe einen sehr großblättrigen und einen der sich überall selbst aussät. Spielt das auch noch eine Rolle?
    Oder welche Sorte ist besser? Was nehmen Sie bei 60o Wäsche? Flüssiges oder Blätter direkt?
    Freundliche Grüße
    Waltraud Mayer

  28. Liebe Frau Schubert,

    meine Tochter (16 Jahre) schreibt ihre Facharbeit über Plastik. Auf der Suche nach guten Infos ist sie auf ihre web Seite gestoßen. Wunderbar! Ihr Buch haben wir sofort gekauft und tatsächlich noch viele Tipps bekommen (wir beschäftigen uns schon eine Weile mit diesem Thema).
    Wir wohnen in Dresden und haben gelesen, dass sie relativ nah für uns (in Chemnitz) einen ihrer Vorträge halten. Nun stellt sich die Frage, worum es konkret in diesem Vortrag gehen wird, weil wir überlegen, dorthin zu kommen. Nun ist es allerdings unter der Woche und abends, 1h Fahrtzeit haben wir mindestens vor uns. Werden die themen aus ihrem tollen Buch wiederholt oder wie können wir uns dies vorstellen? Und wer ist der Veranstalter in Chemnitz zwecks evtl Karten vorab reservieren (wie ist der preis ect.)?

    vielen Dank für ihre Antwort und wir sind jetzt nochmehr inspiriert, nicht nur im Bioladen einzukaufen, sondern auch in unserem „Lose“-laden vorbeizuschauen.

    Liebe Grüße, Anne und Nomi

    1. Liebe Anne,

      hier geht´s zur Facebook-Seite des Veranstalters.

      https://www.facebook.com/natuc.im.buch/?hc_ref=PAGES_TIMELINE

      Natürlich dreht sich der Vortrag um die Themen, die auch im Buch aufgegriffen werden. Dennoch ist ein Vortrag deutlich lebhafter – wir lachen auch viel zusammen und ich kann auf die Fragen des Publikums eingehen. Meist entsteht eine rege Diskussion oder Fragerunde – durchaus auch zu Themen, die nicht im Buch angesprochen werden oder solchen, die dann noch vertieft werden.

      Die Entscheidung, die lange Fahrt auf sich zu nehmen, müssen Sie treffen :)
      Ich würde mich freuen, Sie zu treffen.

      Liebe Grüße
      Frau Schubert

  29. Hallo Frau Schubert,
    Seit einiger Zeit lese ich jetzt mit großen Interesse Verschiedene „plastikfrei Leben“- Blogs. Bei Ihnen ist mir zum aller ersten Mal die grablichtproblematik begegnet, wobei mir die Lösung sehr gefällt und gleich mal meine Eltern davon überzeugt werden sollen. Was mir allerdings noch nie begegnet ist, vllt einfach zu ein privates Thema, ist Damenhygieneartikel. Auch hier wird meiner Meinung nach viel zu viel Plastik verbraucht, wobei dies ja dank Menstruationstasse einigermaßen gelöst werden kann. Mich würde auf jeden Fall ihre Meinung dazu interessieren.

    Liebe Grüße,
    Julia

  30. Wie machst Du es denn, wenn Du Käse oder Wurstwaren kaufst? Ich kann beispielsweise keine Kuhmilchprodukte essen. Den Frischkäse gibt es dann hier aber nur in Plastik. Auch an der Käsetheke habe ich da Schwierigkeiten. Und die Wurst bzw der Käse wird da ja meist auch mit Plastik verpackt, wenn man es an der Frischetheke kauft?

    1. Hallo Nadine,

      ich glaube, ich verstehe die Frage nur teilweise. Wenn du keine Kuhmilch verträgst, ist für Dich dann z.B. Joghurt aus Ziegenmilch eine Option? Soweit ich weiß, gibt es den im Glas. Du könntest versuchen, auch daraus Frischkäse nach meiner Anleitung zu machen.

      Bei Wurst und Käse: Meinst Du, dass die waren vorher oder beim Verkauf in Plastik gepackt sind? Mir ist bewusst, dass jede Salami wahrscheinlich verpackt an der Theke ankommt. Aber indem ich meine Behälter mitbringe, vermeide ich zumindest noch mehr unnötigen Verpackungsmüll.

      Konnte ich Dir helfen? :)

      Liebe Grüße
      Frau Schubert

  31. Hallo Frau Schubert,
    ich kann hier den vielen Kommentaren zu dieser – Ihrer Idee, die dann einfach auch Lebensform wird, eine Lebensform die man persönlich auch von innen heraus fühlt und sich dabei sehr gut fühlt, nur zustimmen. Wir haben uns schon vor langer Zeit für das „Regionale“ Einkaufen entschieden und machen das nicht nur der Umwelt zu Liebe, sondern auch für unser Wohlgefühl. Da wir immer frisch kochen war das Thema Abfall für uns eher klein. Aber in Sachen Putzen und Hygenie sind wir doch erst durch Ihr Buch so richtig wach geworden. Und es ist sooooooviel angenehmer die selbst gemachten Mittel zu verwenden. Das Wäschewaschen macht irgendwie mehr Spaß, auch das Zähneputzen ist ein ganz neues, gutes Gefühl. Ich bade seither nur noch mit Milch und Olivenöl und es ist einfach nur schön.
    Aber eine Frage habe ich jetzt doch noch. Medikamente sind ja fast ausschließlich in Plastik – Döschen, Blister u. ä. verpackt – gibt es denn auch hier Alternativen? Danke für Ihr Engagement und weiterhin viel Erfolg und noch viel mehr Unterstützer.

    1. Liebe Daggy,

      ganz herzlichen Dank für die nette Rückmeldungen! Ich finde es toll, dass Sie inspiriert wurden!

      Ich nehme Medikamente nur, wenn unbedingt nötig, oft geht es auch ohne :)
      Und dann kann man immer schauen, ob es ein Präparat auch als Tropfen gibt. Die sind häufig in Glasflaschen erhältlich. Aber wenn es gar nicht anders geht, muss die Plastikpackung wohl her.

      Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß und Freude am Vermeiden!

      Herzlich
      Frau Schubert

  32. Toller Blog, der inspiriert und zum nachdenken-leben anstupst. Ich bin auch am Umdenken. Bei Plastik. Beim Lebensmittel Einkauf. Ich glaube, je simpler, regionaler, saisonaler und biologischer ich einkaufe, desto automatischer ändert sich das Konsumverhalten in Richtung „besser“. Dein Blog ist da ein schöner Impulsgeber. Viele liebe Grüße aus Wien! Gabi

  33. Huhu! Ich bin schon seit längerer Zeit auf der Suche nach so einer Art „Tauschzirkel“ für alte Zeitschriften bzw. der vergangenen Ausgaben. Weil sie ja zum Wegschmeißen zu schade sind, wenn man sie nur einmal gelesen hat. Kennst du da vielleicht was und kannst mir weiterhelfen?

    Liebe Grüße,
    die Ökohexe

    1. Liebe Ökohexe,

      Ich kenne leider kein Portal, gebe Zeitschriften aber auch gerne im Bekanntenkreis weiter. Vielleicht kann man ja auch einen Tausch vereinbaren. Außerdem nutze ich eBay Kleinanzeigen, um Zeitschriften zu verkaufen. Mittlerweile kaufe ich mir keine neuen mehr, weil ich alles auch online erfahre :)

      Liebe Grüße
      Nadine

  34. Liebe Frau Schubert,

    herzlichen Dank für die vielen Infos und Tipps in Ihrem Buch und auch auf dem Vortrag in Roth!
    Dadurch bin ich total inspiriert worden! Es ist so wichtig, sich mit dem Thema zu beschäftigen und über das eigene Konsumverhalten nachzudenken! Ich freue mich schon auf das zweite Buch im Herbst :-)

    Außerdem möchte ich hier noch kurz anmerken, dass es seit April 2017 auch einen Unverpackt-Laden in NÖRDLINGEN gibt; er heißt: OHNE UMWEG!!

    Echt prima, dass es immer mehr solche Läden gibt!!!!
    Weiter so…

    Liebe Grüße
    Sonja

    1. Liebe Sonja,

      ganz herzlichen Dank für das Feedback!

      Ich war ja schon in Nördlingen und durfte damals bei meinem Vortrag die junge Dame kennenlernen, die den Laden eröffnet hat. Ich hoffe, er wird gut angenommen. Denn es ist nicht nur wichtig, dass es solche Läden gibt, sondern auch, dass die Leute dort einkaufen

      Und: Ich freue mich auch auf das neue Buch. Es wird toll! Ich verspreche es!

      Liebe Grüße
      Frau Schubert

  35. Ich wohne auf dem Land mitten im Wald – ohne Auto – insofern ist es nicht unbedingt notwendig. Im Umkreis von 10 Kilometern erledige ich fast alles mit dem Fahrrad.
    Und sind eure Autos plastikfrei? Du meinst ja, ihr würdet mit zwei Autos leben, aber ohne Plastik. In den meisten Autos sind ja große Mengen an Kunststoffen verbaut. Das würde mich schon sehr wundern, wenn es da auch plastikfreie Alternativen gibt. Aber wer weiß…..?

    1. Liebe Verena,

      das stimmt. Wir haben zwei Autos, die nicht plastikfrei sind und die wir schon seit vielen Jahren besitzen. Es ist nicht mein Anspruch, ohne die Annehmlichkeiten der Moderne zu leben, sondern so wenig Müll wie möglich zu produzieren. Ich glaube nämlich, nicht mein Auto, sondern der viele Müll, den unser Konsum verursacht, ist das Problem für die Menschheit. Und ich möchte diejenigen davon überzeugen, dass dies möglich ist, die noch nicht so weit sind, wie Sie es sind. Denn Sie tun ja offensichtlich schon sehr viel, was der Umwelt gut tut. Das ist toll.

      Liebe Grüße
      Frau Schubert

  36. Hallo. Ich habe eine Frage bzw zum Buch eine Anmerkung! Du empfiehlst Pflanzenölseifen mit einem recht hohen Anteil an Palmöl. Ist das nicht etwas fraglich? Wird dazu nicht der Regenwald auch angeholzt? Bisher hab ich mich noch nicht zu 100 % damit beschäftigt, da ich noch am Aufbrauchen bin, aber in den nächsten Wochen geht es an doe Produktion und da hätte ich gerne unbedenkliche Seifen und co. Klar bisher hat man sich wenig Gedanken über so etwas gemacht, aber ich beginne in einem Unverpackt Laden zu arbeiten und da möchte man ja auch mit gutem Beispiel voran gehen. Hast du Ratschläge?
    Gruss Andrea

    1. Liebe Andrea,

      Du hast Recht. In der Pflanzenölseife bzw. den Seifenflocken steckt viel Palmöl. Die Olivenölseife ist aber völlig frei von Palmöl. Ich erkläre in dem Buch aber auch, warum ich diese Seife verwende und aus welcher Form von Anbau sie stammt. Ich achte natürlich auf Nachhaltigkeit – auch bei meinen Quellen. Vielleicht hast Du das überlesen :)
      Liebe Grüße
      Nadine

      1. Hallo Nadine,
        danke für Dein Kommentar. In der Tat hab ich erst drüber hinweg gelesen. Dennoch…woher weiß ich das es sich beim dem Palmöl um „gutes“ Palmöl handelt? Ist das speziell ausgewiesen?

        Gruss Andrea

  37. Liebe Frau Schubert,
    ich wollte gern einen Tipp abgeben. Bei meiner Suche nach plastikfreien Dingen bin ich auf die Firma Manufactum gekommen. Die haben vieles ohne Plastik für verschiedene Lebensbereiche.
    LG Anke

  38. Hallo Frau Schubert,
    Surig verkauft seine Essigessenz seit Neuestem nicht mehr in Glasflaschen sondern in Plastikflaschen. Kennen Sie eine Alternative?
    Viele Grüße
    Frau Härtl

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