Live im BR Fernsehen: Mittwoch, 28.11.18

Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat am Montag ihren 5-Punkte-Plan gegen Plastikmüll vorgestellt. Das nimmt sich der BR zum Anlass über unser Plastikproblem zu sprechen. Ich darf Gast in der Runde sein und nehme gerne eure Anmerkungen und Fragen mit. 

Ich bin froh, dass die Medien heute so häufig über unser Plastikproblem berichten. Und ich bin gerne Gast in solchen Gesprächsrunden, weil ich hoffe, so viele Menschen wie möglich zu erreichen und zum Umdenken zu bewegen.

Schön, dass sich führende Politiker bereiterklärt haben, ebenfalls am Gespräch teilzunehmen. Aber ich befürchte eben, dass, wie so oft, nur geredet wird. Dabei muss sich etwas ändern! Sind die Pläne der Umweltministerin ausreichend?

Der 5-Punkte-Plan

Auf diesem Plakat des BMU sieht man schon den sechsten Punkt, über den bisher zu wenig geredet wurde: Mikroplastik. Ich bin nicht fürs Aufschieben! Warum nicht gleich verbieten. Hier sprach Svenja Schulze von freiwilliger Selbstverpflichtung. Was viele nicht wissen: Der Handel hat 2014 schon angekündigt, flüssige Polymere bis 2016 aus seinen Produkten zu entfernen. Eine Untersuchung von Codecheck hat aufgedeckt, dass das nicht passiert ist.

Grafik: BMU

 

Münchner Runde im BR Fernsehen

Der Advent steht vor der Tür und das heißt auch: Beim Einkaufen fällt wieder Plastik an, auch wenn das Umweltbewusstsein bei den Konsumenten und im Handel gestiegen ist. Die Bilanz bleibt erschreckend: Allein in Europa fallen jedes Jahr 26 Millionen Tonnen Plastikmüll an. Bringen die neuen Pläne der Regierung wirklich was? Weltweit wachsen die Müllberge vor allem dramatisch in Asien und Amerika. Was kann jeder Einzelne tun?

Das ist die Einleitung, die die Redakteure der Sendung im Vorfeld im Internet veröffentlicht haben. Mir wurden auch schon Fragen für die Vorankündigung geschickt. Meine Antworten möchte ich euch gerne zeigen.

BR: Die Bundesregierung will Plastik verbannen und hat einen 5-Punkte-Plan vorgestellt. Allerdings nicht verbindlich. Reicht das aus?   

Frau Schubert: Mir reicht es noch nicht. Svenja Schulze will zwar das europaweite Plastikverbot unterstützen und durchsetzen, aber mir fehlt dabei sowieso noch das Verbot von Coffee to go-Bechern, die in meinen Augen auch zum Einweggeschirr gehören. Bei den Lizenzentgelten, die Hersteller bezahlen sollen, handelt es sich um Centbeträge. Das wird nicht weh tun und am Ende zahlt ohnehin der Kunde. Und von Mikroplastik war noch gar nicht die Rede. Das kann die Politik nicht dem Kunden überlassen. Es muss sofort verboten werden.

BR: Der erste Advent steht vor der Tür und Plastik ist überall. Was ist aus Ihrer Sicht das Fatale am Geschäft mit diesem Kunststoff?

Frau Schubert: Plastik ist immer überall, das ganze Jahr. Aber es entsteht an keinem Fest so viel Müll, wie an Weihnachten. Wir übertreiben es so mit Geschenken und deren Verpackungen. Größer, bunter, schneller – Weihnachten ist eine echte Müllfalle. Wir kaufen die schönsten Geschenkpapiere und werfen sie dann weg. Bei den Geschenken geht’s um Masse statt Klasse. Wir wickeln unsere Häuser mit Lichterketten ein und bestellen am besten alle Präsente im Internet. 15 – 20 Millionen Pakete zusätzlich werden in der Vorweihnachtszeit ausgeliefert. 

BR: Weltweit steigen die Plastikberge. Die größten Verschmutzer der Meere liegen allerdings in Asien. Läuft da nicht etwas schief in der Diskussion?

Frau Schubert: Wir wissen ja spätestens seit China angekündigt hat, unseren Müll nicht mehr anzunehmen, dass auch wir Schuld an den Plastikbergen in Asien sind – oder waren. Wir dürfen nicht immer auf die anderen deuten, gerade weil wir wissen, wie es besser geht. Wir sollten mit gutem Beispiel vorangehen – im Großen, wie im Kleinen. Ich gehe mit meiner Dose an die Theke und der nächste schaut es sich ab. Als Land können wir etwas ändern und andere Regierungen mitnehmen.

BR: Das Umweltbewusstsein im Handel und bei den Konsumenten ist gestiegen. Gibt es Bereiche, in denen auf Plastik nicht verzichtet werden kann?

Frau Schubert: Natürlich gibt es die. Und das ist ja auch in Ordnung. In der Pflege und Medizin ist Plastik oftmals unerlässlich. Plastik hat uns viel ermöglicht und in manchen Bereichen auch zum Umweltschutz beigetragen. Autos sind leichter geworden usw. Aber man braucht die die Banane nicht zu schälen und dann in Plastik einzuschweißen oder immer kleinere Verpackungseinheiten anzubieten. Wenn mehr Verpackung vorhanden ist, als Inhalt, dann läuft etwas falsch.

BR: Wie versuchen Sie, Plastik zu vermeiden?

Frau Schubert: Ich meide große Supermärkte. Ich kaufe Obst und Gemüse ausschließlich unverpackt, habe immer eigene Taschen dabei und gehe mit meiner Dose an die Käsetheke. Und ich verwende Seife – zum Haarewaschen, für Hände und Körper und zum Putzen. Das sind meine wichtigsten Tipps um einen Großteil der Verpackungen, die im gelben Sack landen, einzusparen. 

Foto Lea Schreiber

 

  • Was meint ihr zu den Plänen?
  • Habt ihr Fragen, Anmerkungen, Tipps?
  • Was soll ich unbedingt ansprechen?

Die anderen Gäste:

  • Thorsten Glauber (FW), Umweltminister Bayern
  • Ludwig Hartmann, Bündnis 90/DIE GRÜNEN
  • Ursula Weidenfeld, Wirtschaftsjournalistin

 

Zur Homepage der Sendung geht es hier: Münchner Runde

Live im TV: Mittwoch, 28.11.2018, 20.15 Uhr, BR Fernsehen

31 Gedanken zu “Live im BR Fernsehen: Mittwoch, 28.11.18

  1. Finde ich klasse Frau Schubert!
    Eine weitere Anmerkung: Plastikflaschen (Getränke) machen noch viel mehr Müll als Duschgels und Shampoos. Wenn man darauf verzichtet, dann hilft man der Natur enorm. Das konsumieren die Meisten nämlich täglich in großer Menge. Wir haben seit 2016 umgestellt, benutzen nur Glasflaschen und viele andere plastikfreie Produkte.

  2. Ich freue mich schon auf diese Sendung.
    Ich finde, in den Geschäften muss auch ein Umdenken stattfinden. Seit Jahren führe ich einen Kampf beim meinem Metzger. Weil es eben immer schon war wird vieles nochmal zusätzlich in eine Plastiktüte verpackt! Landjäger in eine Tüte, Hallo! Immer und immer wieder mache ich darauf aufmerksam, bitte nur in Papier. Meine Dosen, darf ich leider auch nicht mitbringen… die Hygiene! Aber die Verkäuferin, die mich bedient, kassiert auch das Geld, wo ist da die Hygiene? Ich kämpfe weiter, leider ist dies bei uns in der Umgebung der Einzige! Metzger der noch alles selbst macht und die Qualität ist Spitze…. also nicht aufgeben.
    Danke Frau Schubert, dass Sie für uns kämpfen!

    1. Liebe Karola,

      das ist ja echt schade. Zügen Äste dem Metzger doch mal die Kampagne von tegut. Vielleicht können Sie sich was im Internet ausdrucken. Die machen vor, wie es geht und zeigen, dass es Sehrohr erlaubt ist.

      Viel Erfolg und gute Nerven!
      LG Nadine

    2. Unsere Edeka-Markt setzt sich neuestens auch für Müllvermeidung ein. Ich bin begeistert!!!
      An der Fleisch/Wurst- und Käsetheke kann man die Ware in die mitgebrachten Dosen geben lassen.

  3. Hallo Frau Schubert,
    genau das habe ich heute auch in der Zeitung gelesen- den Plan von Frau Schulze…
    Mir stößt noch sauer auf, dass wir bei Rewe und Edeka immer noch- neben Papiertüten- diese unmöglichen dünnen Plastiktütchen angeboten bekommen, anscheinend weil die Kunden es wollen. In Frankreich und Italien gibt es schon länger nur noch Bioplastiktüten (auch nicht unumstritten, ich weiß), die kompostierbar sind. Warum nicht in Deutschland??
    Außerdem braucht die Plastikproduktion Unmengen endlicher Rohstoffe.
    Ja, ich betrachte diese Einwegflaschen auch als Seuche.

    Aber noch was schönes: Ich habe alle Zutaten für meine Stollenproduktion frisch vom Bäcker abgefüllt bekommen. Der war zuerst erstaunt, fand meine Bestellung dann aber sinnvoll und sehr hilfsbereit. Schließlich hat er Rosinen, Mandeln, Zitronat und Co in großen Mengen.

    Ich freue mich auf die Sendung!! Super!
    Liebe Grüße

  4. Ich könnte das nicht, Hut ab! Zwischenzeitlich bin ich so ein angry-Öko geworden, dass es schwierig wird mit mir zu diskutieren. Vielleicht auch, weil ich eher der Typ „machen statt reden“ bin. Ich will keine Ausreden oder leere Versprechungen hören, sondern Tatsachen sehen und in diesem Fall drastische. Unverpacktläden und ökologische Landwirtschaft stark subventionieren, Plastikverpackungen im Lebensmittel- und Non-Food-Bereich verbieten (bei was bitte macht das Sinn?) von Mikroplastik ganz zu schweigen, Müll muss pro Liter abgerechnet werden wie in der Schweiz, usw. An dieser Stelle könnte man ewig weiter machen. Nochmal Hut ab für deine Ruhe und Geduld!

    1. Hallo Julia,

      ich bin leider auch oft nicht so ruhig… ich glaube aber, man erreicht die Menschen, die umdenken sollen, nicht mit politischem Gebrabbel, sondern mit „Vormachen“

      Ich bilde mir immer ein, wenn die Leute sehen, wie normal ich bin, dass Sie eben nicht zum Extrem-Öko mutieren müssen (du weißt, viele haben Bilder im Kopf), dann sind viele eher bereit, etwas zu ändern.

      Deshalb mache ich sowas.

      Liebe Grüße
      Nadine

      1. Vormachen statt reden ist doch super, nur leider gehört man damit zu einer Minderheit. Solange Unternehmen im Handel schädliche Dinge anbieten dürfen, rechtfertigen viele Konsumenten dies mit ihrem Kauf. Information bei Konsumenten hat ja bisher genausowenig Erfolg gehabt wie freiwillige Selbstbeschränkung bei Unternehmen, also wird es Veränderungen nur über Gesetze geben, also staatliche Regelung. Kein Wunder, dass Konzerne für freies und von Regeln ungehindertes Wirtschaften sind. Die gewünschte Freiheit wird nur leider das vorzeitige Ende unseres Wohllebens auf dieser Erde sein. Seltsam, dass Konzernchefs und -mitarbeiter so kurzsichtig sind und ihren Nachkommen dieses Wohlergehen nicht mehr gönnen. Informationsmangel kann hier nicht der Grund sein.

  5. Tolle Initiative. Um den gestressten nur Plastic-Usern, die keine Zeit haben (Job – Kinder_ Haushalt_Hobbies_Familie), den Übergang zu erleichtern, schlage ich folgende Massnahmen vor:

    – In allen Läden anstelle von Plastic kostenpflichtige stabile Papiertüten klein-mittel-gross anbieten (wie z.B. Mgros und Coop in der CH).

    – Wer Zeit hat, näht günstige Einkaufstaschen und Beutel aus Stoffresten und verschenkt diese,mit einem cleveren Logo „noch besser ohne Plastic“.

    – Designwettbewerb für schöne, kostengünstige und praktische Aufbewahrungsbehälter aus Glas lancieren.

    – Bewusstseinskampagne, z.B. wir räumen alles Plastic aus unserer Wohnung raus auf den Vorgarten.

    – Öffentliche Plastic-Entsorgungsstationen einrichten, wie die Glas-Sammelstellen. Wie entsorgt man denn die Plasticflut korrekt und umweltschonend??

    Herzliche Grüsse aus der Schweiz, Susanne

  6. Freiwillige Selbstverpflichtung ist ein Witz, denn es zeigt sich ja, dass sowas einfach nicht funktioniert. Gesetze müssen das endlich einheitlich regeln, die EU muss Vorgaben machen und alle müssen sich dran halten. Es ist wichtig, nicht den Unternehmen zu überlassen, was Mikroplastik ist, damit nicht einfach „mikroplastikfrei“ auf Verpackungen prangt, wenn Stoffe wie PVP darin sind, die sich zwar im Wasser lösen, sich aber nicht „auflösen“, also unzersetzt im Klärschlamm und in der Umwelt verbleiben. Das Ausbringen von Klärschlamm auf Felder sollte überhaupt verboten werden. Die Umweltämter sollten nicht weiterhin nur zuschauen müssen, weil die Devise aktuell ist, dass erstmal an Studien alle Schädlichkeiten bewiesen sein müssen. Schon der Umstand/das Wissen, dass bestimmte Kunststoffe sich in der Natur so gut wie nicht zersetzen, dass sie Giftstoffe anlagern, dass sie in die Tiere gelangen und dann über Fischerei und Trinkwasser auch in unsere Körper zurückgelangen, sollte Grund genug sein, Verbote zu erteilen. Denn aktuell ist die Einleitung von (Mikro)kunststoffen in die Umwelt selbst ein gigantischer Ökotest an der gesamten Natur, also uns eingeschlossen. Wird dürfen nicht warten auf irgendwelche Studien, wir haben genug Erkenntnisse, um sofort zu entscheiden Produkte endlich „sauber“ zu machen.

      1. Ich hoffe dass die Antwort auf die Fragestellung dieser Sendung (wie lösen wir das Müllproblem?) am Ende sein wird: durch Regeln und Gesetze, durch Aufklärung und durch gutes Vorbild.
        Wenn man wie wir hier versuchen, etwas zu verbessern, merken wir ja auch, dass man bei jedem Einkauf und jeder Handlung aufmerksamer durch die Welt geht und das zumindest am Anfang anstrengender ist als es so nicht zu tun. Aber das macht auf Dauer mehr Spaß als ohne Gedanken zu kaufen. Unser Gehirn wird damit ausdauernder befriedigt. Nachhaltig mit Köpfchen zu handeln kann glücklich machen. Nachdem ich gerade dieses Buch „Die Glücksformel oder Wie die guten Gefühle entstehen“ von Stefan Klein gelesen habe, weiß ich, warum das Thema Plastiksparen mir so viel gegeben hat. Man hinterfragt beim Plastikthema quasi alles, was man bisher für normal gehalten hat. Man könnte neue sinnvolle Beschäftigungen dabei entdecken.
        :-)

        1. Hallo Sabine,
          ein schöner Kommentar. Ich kann das auch nur bestätigen: Auf Plastik verzichten gibt mir neue Kraft und es macht wirklich auch Spaß und glücklich. Es begeistert und manchmal kann ich andere auch damit anstecken. Dann zieht es Kreise. Das finde ich dann wieder wie eine Glückswelle…
          Lieben Gruß

  7. Freiwillige Selbstverpflichtung ist ein Witz, denn es zeigt sich ja, dass sowas einfach nicht funktioniert. Gesetze müssen das endlich einheitlich regeln, die EU muss Vorgaben machen und alle müssen sich dran halten. Es ist wichtig, nicht den Unternehmen zu überlassen, was Mikroplastik ist, damit nicht einfach „mikroplastikfrei“ auf Verpackungen prangt, wenn Stoffe wie PVP darin sind, die sich zwar im Wasser lösen, sich aber nicht „auflösen“, also unzersetzt im Klärschlamm und in der Umwelt verbleiben. Das Ausbringen von Klärschlamm auf Felder sollte überhaupt verboten werden. Die Umweltämter sollten nicht weiterhin nur zuschauen müssen, weil die Devise aktuell ist, dass erstmal an Studien alle Schädlichkeiten bewiesen sein müssen. Schon der Umstand/das Wissen, dass bestimmte Kunststoffe sich in der Natur so gut wie nicht zersetzen, dass sie Giftstoffe anlagern, dass sie in die Tiere gelangen und dann über Fischerei und Trinkwasser auch in unsere Körper zurückgelangen, sollte Grund genug sein, Verbote zu erteilen. Denn aktuell ist die Einleitung von (Mikro)kunststoffen in die Umwelt selbst ein gigantischer Ökotest an der gesamten Natur, also uns eingeschlossen. Wird dürfen nicht warten auf irgendwelche Studien, wir haben genug Erkenntnisse, um sofort zu entscheiden Produkte endlich „sauber“ zu machen.

  8. Selbst wenn man glaubt, dass wir in Deutschland wegen des Mülls doch gar nichts verändern müssten wegen unseres guten Müllmanagements:
    – wir bekommen Produkte aus Asien, die in Zusammenhang mit Kunststoff stehen aus Gegenden, die keine Umweltschutzmaßnahmen ergreifen
    – unsere weggeworfenen Geräte und Kleidung reisen nach Afrika und findet sich auf afrikanischen Verwertungshalden in offener Natur wieder und verschmutzen die Umwelt
    – unser Mikroplastik gelangt mit den Abwässern in die Meere
    – alle Verpackungen und Inhaltsstoffe können durch internationalen Handel überallhin gelangen
    Das sind Gründe, warum wir auf der ganzen Welt handeln müssen und warum wir noch immer kein Vorbild für andere Länder sind.

  9. Liebe Frau Schubert, ich freue mich auf Sie heute Abend im Fernsehen. Die Politik hat noch viel mehr Möglichkeiten mit der Gesetzgebung auf die Unternehmen einzuwirken als bisher in Angriff genommen wurden. Aber auch viele Verbraucher sollten bisschen mehr „gezwungen“ werden. Mit Abgaben für Müllkonsum, z.B. Müll nach Verbrauch zu bezahlen. Diejenigen die sich für die Umwelt einsetzen zahlen meist eh schon mehr weil sie Bioprodukte oder Auf dem Markt regional einkaufen. Trotzdem zahlt man Pauschal für den Müll und die Verschmutzung durch Konventionell erzeugten Produkten „der anderen“ mit. Bin z.B.gerade damit beschäftigt, wie ich mein Kind, das die nächsten Tage kommen soll, wickeln werde.. hier sollten durch Zuschüsse zu Stoffwindeln Anreize geschaffen werden oder halt auch Abgaben für diejenigen gefördert werden, deren Windel Müll wir mit entsorgen müssen..
    Alles Gute für heute Abend!

  10. Hallo Frau Schubert,
    Sie haben sich super „geschlagen“ in der Sendung, Kompliment. Ich fand es sehr interessant so verschiedene Ansichten in einer Diskussion zu erleben.
    Ich bin schon echt gespannt auf ihren Bericht aus dem Bayrischen Umweltministerium, ich hoffe doch das die Einladung ehrlich gemeint war

  11. Hallo Frau Schubert,
    Ihr Auftritt in der Sendung war sehr wertvoll – bestimmt, motivierend aber ohne erhobenen Zeigefinger. Super. Ich hoffe, Sie dienen möglichst vielen Zuschauern als Inspiration. Mein Konsumverhalten haben Sie auf jeden Fall schon zum Positiven beeinflusst (auch schon vor der Sendung).
    Danke für Ihre Initiative!

  12. Hallo Frau Schubert,
    danke für Ihre Mitteilung daß diese Sendung über Müll geht, und danke für Ihre tollen
    Kommentare, schau mir mal was es bewirkt.
    Ich bin immer wieder begeistert über Ihre Berichte und Informationen, danke

  13. Das war ein guter Auftritt, mir hat die Sendung gefallen. Es war wichtig zu sagen, dass der Verbraucher mit den Produkten im Supermarkt vor Tatsachen gestellt ist, die er kaum beurteilen kann, so dass letztlich nur ein Kauf-Boykott Veränderungen herbeiführen kann. Die Verantwortung liegt ja ganz klar bei denen, die schlechte Produkte auf den Markt bringen. Gut war auch das Drängen des Grünen-Vertreters, dass das Ausbringen von Klärschlamm auf Felder endlich beendet werden muss. Es war zwar ein Umweltminister dabei, aber Umweltämter sind doch leider zahnlose Tiger, die im politischen Geschehen überrumpelt werden, wie wir z.B. im Fall von Glyphosat gesehen haben.

  14. Liebe Frau Schubert,
    vielen Dank für den Hinweis und Ihren Auftritt! Sehr überzeugend. Gut, daß Sie die Politiker darum gebeten haben, Sie in die Schulen zu schicken. Habe die Talk Show in der BR Mediathek mit unserer jüngsten Tochter, 7. Klasse, geschaut. Bei ihr war das Thema “ Müll” in der 4.Klasse für uns als Familie auch der Anlaß unser Plastik/Müll/ Konsumverhalten zu überdenken und zu ändern, gelingt uns mal mehr, mal weniger, aber wir haben alle Spaß an der Kreativität, die das mit sich bringt und stecken andere an.
    Freue mich schon auf Ihren Bericht aus dem Ministerium.

    1. Liebe Ulla,

      sehen Sie?! Über Sie Kinder kriegt man die Eltern :)
      Hat bei Ihnen ja auch funktioniert!
      Sehr schön… lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Sie mal an Ihre Grenzen stoßen. Schritt für Schritt klappt das schon.

      Viele Grüße
      Frau Schubert

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