br frankenschau – kampf gegen plastikverpackungen

Ob Käse oder Bananen, Reinigungsmittel, Shampooflaschen, Schnellhefter oder CDs – fast alles, was wir kaufen, ist in Plastik eingewickelt, viele Verpackungen aus Plastik hergestellt. 240 Millionen Tonnen Kunststoff werden weltweit jedes Jahr produziert. Sechs Millionen Tonnen davon landen als Abfall im Meer – eine globale Umweltplage, ein nicht verrottender Plastikteppich, die die Natur bedroht und Tiere verenden lässt.
Gesendet wurde der Beitrag am 14. Februar 2016.

11 Gedanken zu “br frankenschau – kampf gegen plastikverpackungen

  1. Schöner Beitrag. Am meisten hat mich das Glas beeindruckt, in das Du den Plastikabfall von zwei Monaten sammelst. Bei mir findet sich dort einiges mehr, z.B. Plastikhüllen, in denen Nüsse, Rosinen, Studentenfutter… verpackt sind, oder Plastikbecher für Sauerrahm und Quark. Wie bekommst Du es hin, die genannten Produkte plastikfrei einzukaufen? Da habe ich noch keinen Weg gefunden und würde mich sehr freuen, wenn Du mir eine Alternative aufzeigst.

    1. Das kaufe ich alles nicht mehr.
      Nüsse und Mandeln gibt es in manchen Supermärkten immer wieder mal lose zu kaufen. Ansonsten verzichte ich. Das ist rigoros, aber ich bin damit zufrieden.

      LG Frau Schubert

      1. Ich ziehe meinen Hut! Nüsse benötige ich zum Ausgleich, da ich vegetarisch lebe. Oder kennst Du einen plastikfreien Weg, um fleischlos Eiweiß und Fette zu beziehen? Und wie hältst Du es mit Butter?

        1. Oh, das ist dann nicht so einfach. Ich finde es sehr schade, dass Vegetarier und vor allem Veganer schlecht plastikfrei einkaufen können. Da müsste noch viel getan werden.
          Butter kaufe ich in Papier, komplett ohne Plastik- oder Alubeschichtung. Ich zeige sie bald mal hier im Blog.

    2. Hallo, Quark gibt es durchaus auch im Glas, leider nicht überall. Einfach mal im lokalen Bioladen nachfragen ob der ins Sortiment aufgenommen werden kann, vielleicht hat man ja Glück ;)

  2. Ich wollte noch etwas schreiben, aber dann war der Kommentar plötzlich weg Als Vegetarier isst ädu sicher gerne Tofu, vielleicht auch Käse. Tofu ist ein Eiweißbooster, aber auch Gouda und Edamer haben es in sich. Und wenn es mal ein Shake sein soll, könntest Du einen aus Lupinenmehl anrühren. Vielleicht hilft Dir das ein bisschen weiter.

    1. Liebe Nicole, ich esse gerne Tofu, kaufe den aber nicht mehr, da ich ihn nur in Plastik bekomme. Nach unserem Austausch kommt mir die Idee, eine Liste zu erstellen, welche Nahrungsmittel ich auch als „Antiplast“ noch immer in Plastikverpackung kaufe, weil ich keine Alternative kenne. Welche Tipps hast Du bzw. wie gehst Du vor bei dieser Einkaufsliste?:

      – Reis
      – trockene Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Erbsen et al.)
      – Getreidekörner (Hirse, Gerste, Buchweizen)
      – Butter
      – Margarine
      – Gewürze
      – Backpulver
      – Hefe
      – Schokolade
      – Kekse
      – Hundefutter

      All diese Sachen kann ich nur plastikverpackt erwerben bzw. in (beschichteter) Alufolie. Hm, vielleicht sollte ich meine Ernährung umstellen und wieder zum Fleischesser mutieren?
      Freu mich über unseren Austausch und danke Dir für die Impulse.
      Herzlich, Heidrun

      1. Hallo Heidrun,

        ich bin nicht Nadine ;), es fällt mir aber was ein:
        – Reis: losen Reis (ohne Kochbeutel) gibt es teilweise nur im Karton verpackt
        – Gewürze: von Sonnentor (?) gibt’s die im Karton mit durchsichtiger „Folien“umverpackung (angeblich zersetzt die sich, Nadine hat dazu auch schon gebloggt), einfach mal im Bioladen deines Vertrauens schaun
        – Schokolade: ich bin vollständig auf Schogetten bzw. Lindt umgestiegen, verpackt in Karton mit Alufolie. Ich tröste mich damit, dass der Recycling-Kreislauf bei Alufolie viel besser funktioniert als bei Plastik.

        Viele Grüße, Christina

      2. Hallo Heidrun,
        Tofu kannst Du relativ einfach selbst machen. Bei Waschbär gibt es ein Gerät – gut hat auch Kunststoffteile, aber die werden eben nicht gleich weggeschmissen- das die Sache super einfach macht. Mit Sojabohnen stellst Du erst Sojamilch her und lässt sie dann mit Calciumsulfat gerinnen, gießt die Masse in eine Form (mit Löchern) , lässt sie abtropfen und voila Tofu „nackt“… Viel Spaß beim Ausprobieren
        Astrid

Kommentieren

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.