Unser Weihnachts-Plastikmüll

Ich hoffe, es gelingt euch Weihnachten 2017 mit möglichst wenig (Plastik)Müll zu überstehen. Mir ist es leider nicht gelungen, gänzlich auf Plastik zu verzichten. Heute habe ich unseren Müll gewogen und bin erschrocken…

Vielen mag das jetzt nicht viel erscheinen, aber bei uns ist so viel Kunststoffmüll zusammengekommen, wie sonst in mehreren Monaten anfällt. 64 Gramm hat die Waage angezeigt. Das klingt nach wenig, das Häufchen ist auch wirklich nicht groß, aber mir ist das nicht ganz recht – sogar ein bisschen peinlich. Trotzdem möchte ich so ehrlich sein und darüber sprechen. Denn nächstes Jahr werde ich besser. Versprochen! Das Versprechen gebe ich vor allem mir selbst. Denn ich möchte es mir recht machen – nicht den anderen.

Und das ist, was ich euch heute sagen möchte: Arbeitet an euch – weil IHR es wollt, nicht, weil es jemand von euch erwartet. Fehler, kleine Sünden, sind normal, sie passieren. Aber wer einen Fehler erkennt, ihn zugibt, kann daran arbeiten.

Ein guter Vorsatz für 2018 wäre also, genau da anzusetzen, wo die Probleme liegen. Ansätze gibt es genug.

So, das war das Wort zum 1. Weihnachtsfeiertag :)

Ich wünsche euch schöne Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr!

Frau Schubert geht jetzt ein paar Tage offline…

Bis bald! ♥

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4 Gedanken zu “Unser Weihnachts-Plastikmüll

  1. Hallo Frau Schubert!
    Mir erging es ähnlich … .
    Der Adventskalender war soweit ganz gut. Es ist dort nur Pappe und eine ganz dünne Folie vom Holzspielzeug angefallen, weil es ein eingeschweisstes Set war, das ich im Kalender verteilt habe. Wir haben einen Adventskalender zum selbst Befüllen aus festeren Papiertüten.
    Die Weihnachtsgeschenke waren da auch nicht so befriedigend.
    Der Große (5) hat zwei Verkehrsschilder-Sets aus Holz von Goki bekommen. Alles in Papier und Pappe verpackt, nur die Baustellenkegel waren in einer Tüte (Warum???).
    Das ging ja noch.
    Sein Spielteppich war in Folie und die SIKU-Autos gibt es auch nur mit PET und Pappe. Gefiel mir nicht so … .
    Aber ich wollte ihn auch nicht enttäuschen – er hat sich die Sachen schliesslich sehnlichst gewünscht. Da sitzt man dann als Mutter ganz schön in der Zwickmühle … .
    Der Kleine (11 Monate) hat ein Schaukelpferd aus unbehandelter Birke und einen Spielwürfel aus Holz mit Motoriksschleife bekommen. Diese Sachen waren hauptsächlich in Pappe verpackt, aber das Schaukelpferd hatte noch eine Lage Schaumstoff zwischen dem Holz und die Aussenkanten waren für den Transport mit Styroporstreifen abgepolstert (mehrlagige Wellpappe hätte da sicher auch gereicht).
    Ich werde Goki und Pinolino diesbezüglich noch anschreiben, weil ich wissen möchte, warum die Sachen so verpackt werden. Mal sehen, was dabei rauskommt.
    Ich wollte es eigentlich auch besser machen, aber die Wünsche meines großen Sohnes konnte und wollte ich einfach nicht ignorieren.
    Der Ansporn, weiter dran zu bleiben und trotzdem den Kampf gegen Plastik nicht aufzugeben, ist geblieben.
    Und irgendwann kann ich meinem Sohn auch das Plastikproblem besser erklären. Ein kleines bischen versteht er ja schon, aber er ist eben erst Fünf. Und bis es soweit ist, sammeln wir eben weiter fleißig achtlos weggeworfenen Abfall bei unseren Spaziergängen und ich reduziere weiter anderes Plastik im Umfeld meiner Kinder (Geschirr, Möbel, Deko, Bodenbeläge usw.). Jeder noch so kleine Schritt zählt.
    Wir geben nicht auf … wir machen weiter … .
    Liebe Grüße aus Brandenburg,
    Yvonne

  2. Was die lieben Kleinen und ihre Wünsche angeht, frage ich mich, wie das einst unsere eigenen Eltern hinbekommen haben, uns bestimmte Dinge zu verweigern (und ohne einen Gedanken an Plastik zu haben sondern einfach, weil das Geld zu wenig war). Sie haben einfach nein gesagt zu den Dingen von Lego und Playmobil usw. Mit einem kurzen Argument, warum. Und wenn es damals schon das Argument „No Plastik“ gewesen wäre, auch gut, das kenne ich heute aus der Nachbarschaft, und die Kleinen sind sogar stolz drauf, kein Plastikspielzeug zu haben. Wenn nötig mit Bildern von toten Seevögeln argumentieren. Ich denke, bei den Eltern fängt es an. Und ich kenne die Verlockungen der Spielzeugwerbung. War ja selbst ein Kind. Es gibt eine Alternative: Gebrauchtes Spielzeug von den Flohmärkten. Davon gibt es massig, und es landet dann nicht so schnell im Müll.

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