ohne plastik in die schule

Wer nach dem ersten Schultag im Laden steht und die Liste der benötigten Artikel abarbeitet, ist der Verzweiflung nahe. Denn oft ist man nicht nur mit der Suche überfordert, sondern auch mit dem Andrang. Denn JEDER kauft an diesem Tag seine Schulsache. Gute Vorbereitung sorgt für einen stressfreien Einstieg ins neue Schuljahr. Ich fange schon jetzt an – ökologisch, plastikfrei und ganz gelassen. 

Seit einigen Jahren benutzen wir nur noch die Heftumschläge von minouki.com. Sie sind aus Recycling-Karton – nicht Papier – und sehr robust. Kleine Macken führen nicht dazu, dass gleich der ganze Umschlag zerreißt.

Viele Eltern haben Bedenken, die Lehrer würden die Umschläge wegen der Muster nicht akzeptieren. Doch keine Angst, bei uns hat sich noch kein Lehrer beschwert. Die Kinder – vor allem kleinere – tun sich sogar leichter, weil sie ihre Hefte besser von jenen ihrer Mitschüler unterscheiden können.

Seit kurzem gibt es neue Farben, in die ich mich gleich verliebt habe. Selbst meine kleine Tochter, die noch gar nicht zur Schule geht, will die Umschläge in Beschlag nehmen und ihre Malbücher damit einbinden.

Preise sind gesunken

Die beste Nachricht ist jedoch: Minouki hat die Preise gesenkt! Das freut das Plastiksparerherz. Da aufgrund gestiegener Nachfrage höhere Stückzahlen produziert werden können, wurden die Umschläge um satte 85 Cent günstiger. Statt 2,40 Euro für den DIN A 4-Umschlag fallen jetzt nur noch 1,65 Euro an.

Wer 20 oder mehr Umschläge bestellt, spart sogar noch mehr. Es lohnt sich also, mal in der Klasse nachzufragen und andere Eltern zum Mitbestellen zu motivieren oder die Schulen zu bitten, mitzumachen.

Doch man kann noch mehr tun, um Plastik in der Schule einzusparen.

5 Tipps für weniger Plastik in der Schule

  1. Binden Sie Bücher mit Pergamentpapier ein, wenn das Cover durchscheinen soll. Falls das nicht nötig ist, kann man Zeitungs- oder Packpapier verwenden.
  2. Lineale aus Holz halten länger als die Kollegen aus Plastik. Beim Geodreieck, das durchsichtig sein muss, kann zu bruchsicherem Plastik gegriffen werden. https://www.memo.de/Holzlineal-mit-Metalleinlage.html?ono=S1147
  3. Der Radiergummi ist eine Plastikfalle! Greifen Sie zu Naturkautschuk!
  4. Edelstahldosen fürs Pausenbrot (https://www.ecobrotbox.de) sind leicht und stabil. Zwar bieten sie keinen Auslaufschutz, aber mal ehrlich: wie oft haben Kinder einen Pausensnack dabei, der flüssig ist? Das Getränk wird bruchsicher in der Emil-Flasche aus Glas mit Schutzhülle mitgenommen. Hier bitte die Hülle aus Bio-Baumwolle wählen! http://www.emil-die-flasche.de/emil/flasche/
  5. Selbst die Schultasche muss nicht aus Plastik sein! Es gibt schöne Ranzen aus Baumwolle oder Bio-Leder. Will der Erstklässler aber unbedingt den Prinzessinnen-Ranzen, würde ich ihn gebraucht kaufen. Das ist immer noch nachhaltiger, als neu produzierte Kunststoff-Büchertaschen zu benutzen.
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10 Gedanken zu “ohne plastik in die schule

  1. haben sie einen link zu baumwollranzen bitte?herzlichen dank!!!
    und da ich sie nicht finden zu den ökoduplosteinen???

    von herzen danke

  2. Liebe Frau Schubert, darf ich hier auf meinen umweltfreundlichen Schreibwarenladen aufmerksam machen, wo man alles für den Schulstart bekommt? Polly Paper, shop-Kategorie „Schulanfang“. Danke! :-)

    1. Und wo ist der Laden? Wäre ja auch interessant, ob Sie vielleicht versenden? Z.B. ein Starterpaket. Meine Tochter kommt zwar erst übernächstes Jahr in die Schule, aber man kann sich ja schon mal schlau machen.

      1. Hallo Sandra, der Laden ist in Berlin-Mitte (Gipsstraße), aber ich habe auch einen online-Shop (www.pollypaper.de), der in ca. 2 Wochen neu gebaut wird (übersichtlicher), dort finden Sie auch jetzt schon alles für die Schule: in der Mitte im Kategoriefeld ganz nach unten scrollen zu „Schulanfang“. Fast alles aus Recyclingpapier oder auch aus recyceltem Kunsstoff.
        Ein Starterpaket ist sehr schwierig zu schnüren, weil jedes Bundesland, jede Schule und manchmal sogar jede Klasse etwas anderes benötigt, andere Farben bei Umschlägen oder Heftern zum Beispiel. Im Osten wollen sie meist lieber rautierte Mathehefte (die hohen schmalen Kästchen), woanders Großkaro, die einen Lehrer wollen die grün unterlegten „Häuschenhefte“ von Brunnen, andere wollen ganz normale Lineatur 1. Aber man kann mir die Listen als Foto/Scan mailen und ich stell dann das Paket zusammen :-) Herzliche Grüße, Polly

  3. Danke für diesen Artikel. Leider führen die meisten Läden kein Recyclingpapier (lose oder als Heft), was den nachhaltigen Kauf enorm erschwert. Ich habe bei REWE, Real, Kodi und einigen anderen Läden gesucht, aber nix. Fündig bin ich bei McPaper geworden (Druckpapier). Es kostet zwar doppelt so viel (7 Euro), aber das ist mir egal, wenn man dafür vielleicht den einen oder anderen Baum rettet. Wir sollten uns immer darüber bewußt sein, dass JEDER weiße Papierverbrauch einen enormen Energieverbrauch hat, dafür Wälder abgeholzt werden und viel Wasser verbraucht wird. Mit dem Kauf von Recyclingpapier kann man dies immerhin reduzieren. Und es macht wirklich keinen Unterschied! Weder bei Heften, Druckpapier oder Klopapier.

  4. Hallo Sandra, ich kaufe mein Recycling – Drucker (kopier-) papier immer bei Penny, da kostet es etwa 3-4 €, auf jeden Fall nicht so viel wie beschrieben bei Mc Paper…, nur so als kleinen Tipp. Liebe Grüße U. Stabe

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