#besserschlafen: Die letzte Nacht

Ganz ehrlich? Ich bin froh, dass diese Schlaf-Challenge jetzt vorbei ist. So richtig daran halten konnte ich mich nicht. Im Gegenteil: Ich habe mir nur selbst Schlafstress bereitet. Das ist ein Teil meines Fazits. Dabei war die fünfte und letzte Nach die schönste. 

Gestern kam ich gar nicht dazu, euch von meinem Schlaf in der fünften Nacht der Challenge zu berichten. Na ja, dazugekommen wäre ich vielleicht schon, aber ich hatte keine Lust. Gestern war nämlich Couch-Tag :)

Freitag auf Samstag

Am Freitagabend hielt ich einen Vortrag in Nürnberg. Der war übrigens super, hat viel Spaß gemacht und ich war, wie immer, danach total aufgekratzt. Als ich gegen 22.30 Uhr daheim war, lag mein Schatz schon schlafend auf dem Sofa. Ich, ganz vorbildlich, ging sofort ins Bad, schminkte mich ab, putzte Zähne und zog mir das Nachthemd an. Danach wollte ich aufs Sofa. Doch dann kam alles anders.

Das Telefon klingelte – so spät?! Ich hab da ja immer Angst, dass irgendwas passiert ist – vielleicht mit meinem Vater, der an Parkinson erkrankt ist. An der Telefonnummer sah ich aber schon, dass es wohl nicht so schlimm ist. Es war nämlich die Nummer meiner Tante, die mich aus ihrer Kneipe anrief. Dachte ich. Dran war nicht die Tante, sondern unser alter Kumpel, der mit seinen Arbeitskollegen dort war. Er meinte, wir sollten doch mal auf einen Sprung vorbeikommen. Lust hatte ich keine, aber andererseits hatte ich ihn schon so lange nicht mehr gesehen. Also, wieder ab ins Bad, kurz hübsch gemacht, wieder angezogen und ab ging´s – meinen Mann natürlich im Schlepptau.

Es wurde spät

Was soll ich sagen: Spontane Treffen sind meistens die schönsten und so lagen wir erst um 2 Uhr im Bett. Laut Schlafregel also vieeeel zu spät. Um kurz nach sieben stand die Kleine auch wieder in der Tür und verlangte nach Frühstück. Und dann taten wir etwas, wofür uns die Supernanny wohl schimpfen würde. Wir gaben ihr was zum Essen, setzten sie vor die Glotze und gingen wieder ins Bett – bis 10 Uhr!!! War das schön!

Ich holte so nicht nur den fehlenden Nachtschlaf nach, sondern auch den, den ich unter der Woche nicht hatte. Und so war ich recht gut ausgeschlafen, gut gelaunt und entspannt.

Letzte Nacht schlief ich übrigens, nebst Gatte, auf dem Sofa ein. Und ich schlief durch bis heute früh, wachte rechtzeitig zum olympischen Eishockey-Finale auf und zog mir dieses spannende Spiel rein.

Fazit der Schlafchallenge

Mehr Schlaf hat mir die vergangene Woche nicht gebracht, aber eine Erkenntnis. Ich darf ich nicht zu etwas zwingen. Unter Druck wird sich nämlich nichts zum Besseren ändern. Vorgenommen habe ich mir, in Zukunft wenigstens schon bettfertig zu sein und mich dann erst aufs Sofa zu legen. Oder: Wenn ich müde bin, gleich ins Bett zu gehen. Ansonsten darf alles bleiben, wie es ist.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag! Kommt gut erholt und ausgeschlafen in die neue Woche!

Eure Frau Schubert

 

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